Montag, 19. Juni 2023

Der Malinois im Portrait

Malinois ist eine Rasse belgischer Schäferhunde. Nicht umsonst gewinnt die Hundeart immer mehr an Popularität.

Malinois sind eine anspruchsvolle Rasse, und jeder, der sie adoptiert, sollte sich dieser Tatsache unbedingt bewusst sein. Daher haben viele Menschen auch Schwierigkeiten mit ihrem Malinois. Wenn man einige Dinge berücksichtigt, ist der Malinois ein wunderbarer, liebevoller Hund, der sich gut in das Familienleben einfügt. Der Malinois hat ein kurzes Fell und ist einfach zu pflegen.

Merkmale: 

Herkunft: Schweiz

Fellfarbe: Schwarz oder Havannabraun mit weiß oder braun-rote Abzeichen

  • Größe: Hündinnen 56-61 cm, Rüden 61-66 cm
  • Gewicht: Hündinnen 20-25 kg, Rüden 25-30 kg
  • Durchschnittliche Lebenserwartung:10-15 Jahre
  • Fell: dicht anliegendes Fell mit Unterwolle, schmutzabweisend
  • Pflegeaufwand: gering
  • Bewegungsbedarf: hoch, zusätzlich Kopfarbeit

Charakter:
  • Aktiv, Stur, Aufmerksam, Zuversichtlich, Fürsorglich, Wachsam
  • Hüte-, Gebrauchs-, Rettungshund

  • Sportarten:

    Dog Frisbee, Agility
  • Familienhund, Kinderfreundlich, kein Anfängerhund
  • Fremden gegenüber misstrauisch und verteidigt Heim und Besitzer energisch und furchtlos, dabei aber weder nervös, noch grundlos aggressiv

Malinois sind Arbeitshunde und benötigen viel Bewegung und geistige Auslastung. Wenn er sie nicht erhält, wird er schnell unausgeglichen und langweilt sich. Dadurch kann er unerwünschtes Verhalten entwickeln, dass er aggressiv werden kann. Daher wird er häufig als Kampfhund bezeichnet, was jedoch falsch ist. Jedoch ist der Malinois in der Schweiz tatsächlich auf der Liste zu finden. Da er ein problematisches Verhalten bei einer falschen Haltung zeigt. Jedoch ist er mit der richtigen Haltung ein wunderbarer Hund, der sich ideal als Familienhund eignet.


Malinois sind keine Anfängerhunde. Er braucht einen starken Besitzer und eine starke Führung. Der Malinois ist ein sehr charakterstarker Hund. Viele Hundebesitzer, die zum ersten Mal einen Hund haben, sind zu Beginn unsicher, wie sie mit ihrem Hund umgehen sollen und welche Erziehung die Richtige ist. Der Malinois ist sich dessen bewusst und nutzt dieses unsichere Verhalten aus. Es ist wichtig, vor der Anschaffung Hundeerfahrung zu haben und ich meine nicht vorher einen Pudel und dann gleich einen Mali. Die Entwicklung eines Malinois zu einem liebenswerten Familienmitglied erfordert strenge Erziehung und eine liebevolle Haltung. Der Malinois benötigt jede Menge Bewegung. Es ist nicht ausreichend, ihn alle paar Tage auszuführen oder ihn einfach allein im Garten zu lassen. 


Da er ein Arbeitshund ist, benötigt er jeden Tag mindestens 1,5 Stunden körperliche Aktivität. Außerdem die richtige Bewegung. Er hat einen hohen Bewegungsdrang, der gestillt werden muss, daher sollte er sich ordentlich auspowern und ihn mental auszulasten. Es ist ratsam die Bewegungseinheiten mit Intelligenzspielen zu kombinieren. Agility-Training, Futterbeutelsuche und Dummy-Training sind sehr beliebt. Sie können auch mit ihm Fahrrad fahren. In diesem Fall kann er auch längere Zeit mit höherer Geschwindigkeit neben dir laufen. Der Mali ist ein sozialer Hund, der seine Familie braucht, darum möchte er nicht alleine zu Hause sein. Wer viel unterwegs ist und den Hund nicht mitnehmen kann, ist nicht der richtige Halter.

Nur wenn du einen Malinois richtig fordern und fördern kannst, wird er sich gut fühlen. Das A und O sind Bewegung und geistige Auslastung. Außerdem ist es wichtig, dass dein Hund regelmäßig konsequent erzogen und sozialisiert wird, damit er auch gegenüber anderen Menschen und Tieren nicht aggressiv wird. Eine gute Hundeschule kann dir bei der Erziehung helfen. 

Scheue dich nicht davor, Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn du merkst, dass du alleine nicht weiterkommst oder sich Probleme ankündigen. Viele Hundeschulen haben sich auf „ Problemhunde " spezialisiert und sind mit den Schwierigkeiten vertraut.




Fazit:

Der Malinois ist ein toller Hund, wenn man sich die Mühe macht, ihn artgerecht zu beschäftigen. Er benötigt eine gute Erziehung und Sozialisierung, damit ein aggressives Verhalten gar nicht entstehen kann.

Neben viel Bewegung benötigt er auch eine Aufgabe. Eine rein körperliche Auslastung reicht nicht aus, um den Malinois zu beschäftigen. Intelligenzspiele und spezielles Hundetraining sind daher unverzichtbar.

Überlege gut, ob ein Mail der richtige Hund für dich ist. Wenn du nicht konsequent sein kannst, lass die Finger davon und suche dir lieber einen einfacheren Hund. Ein Mali ist wirklich kein niedlicher Spielewauzi, in den falschen Händen ist er eine geladene Waffe.

Denke bitte, bitte genau darüber nach, ob du dem gerecht werden kannst.



Bitte denkt immer daran, Tiere sind kein Wegwerfartikel!

„Wenn man sich für ein Tier entscheidet, heißt das bis zum letzten Atemzug und nicht bis zum nächsten Urlaub."


Freitag, 16. Juni 2023

Warum Haustiere so wichtig für Menschen sind



Du fragst Dich, warum Haustiere so wichtig für Menschen sind? Nun, Haustiere bringen Freude, Gesellschaft und Liebe in unser Leben und sind ein wichtiger Teil der Familie. Sie helfen uns, unser Stress und unsere Sorgen zu lindern, uns emotional zu unterstützen und sogar unsere Gesundheit zu verbessern. Aber wann und wo gab es die ersten Haustiere? Es ist ein altes Phänomen, dass Menschen Tiere als Haustiere halten. Die ersten Nutztiere, die domestiziert wurden, waren Schafe, Ziegen und Rinder, die vor etwa 12000 Jahren im Nahen Osten gehalten wurden. Die ersten Haustiere wurden vor 30.000 Jahren gehalten und die ältesten, die noch in Betrieb sind, sind Hunde und Katzen. Das bedeutet, dass Menschen seit Jahrtausenden Tiere als Begleiter und Freunde ansehen, was zeigt, wie wichtig sie für uns sind.




Studien haben gezeigt, dass das Streicheln eines Haustieres dazu beitragen kann, den
Blutdruck und den Puls zu senken und das Stressniveau zu reduzieren. Haustiere können auch dazu beitragen, Depressionen und Angstzustände zu lindern und das Immunsystem zu stärken. 



Für ältere Menschen können Haustiere eine wichtige Quelle der Gesellschaft sein und dazu beitragen, soziale Isolation und Einsamkeit zu reduzieren. In der Tat, viele Altenheime und Pflegeeinrichtungen haben Haustiere als Teil ihrer Therapieprogramme eingeführt, um die Lebensqualität der Bewohner zu verbessern. 


Haustiere können auch dazu beitragen, Kindern wichtige Lektionen über Verantwortung,

Mitgefühl und Fürsorge beizubringen. Die Pflege eines Haustieres kann dazu beitragen, das Selbstbewusstsein und die sozialen Fähigkeiten von Kindern zu verbessern und ihnen beibringen, Verantwortung zu übernehmen.






WICHTIG!  Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Anschaffung eines Haustieres in ein Zuhause eine wichtige Entscheidung ist und gut durchdacht sein sollte. Haustiere erfordern Zeit, Geld und Engagement, um für ihre Bedürfnisse zu sorgen. Bevor Du ein Haustier adoptieren, sollten Du sicherstellen, dass Du bereit bist, die Verantwortung zu übernehmen und sich um das Tier zu kümmern.

Donnerstag, 15. Juni 2023

Die Türkisch Angora Katze im Portrait


Türkische Angora ist eine lustige, intelligente Katze, die jedoch ständig gefordert werden sollte. Die temperamentvollen Katzen haben Freude am Spiel mit Spielangeln, Spielbällen und Katzenmäusen, aber auch Futtersuch- und Intelligenzspiele ist sie zu begeistern. Diese intelligente Samtpfote lernt schnell auch kleinere Tricks wie das apportieren. Es ist wichtig, dass die Türkisch Angora mit viel Liebe gestreichelt wird, da sie sehr aufgeschlossen und freundlich ist. Aus diesen Gründen ist es nicht ratsam, sie allein zu lassen. Nur wenn sie ausreichend Aufmerksamkeit erhält, kann sie ihre Lebensfreude und ihre fröhliche Art behalten. Es ist wichtig, ein Partner für das Spiel zu haben! Die freundliche Katze ist ein einfaches Haustier, das auch Anfängern in der Katzenhaltung den ein oder anderen Fehler verzeiht. Auch ihre Pflege ist nicht sehr aufwändig. 

 
Merkmale:

Herkunft: Türkei

Farbe: weiß, schwarz, silber, rot, creme, blau, gescheckt

  • Größe: mittelgroß, 20-30 Zentimeter
  • Ein Gewicht bei Katzen 2,5-4 kg, Kater 3-5 kg
  • Durchschnittliche Lebenserwartung: 12-18 Jahre
  • Fell: lang und dicht, im Winter mit Unterwolle, im Sommer ohne; das Deckhaar ist besonders seidig und weich
  • Augen: grün, bernsteinfarben, blau und gold
  • mandelförmigen, hoch gezogenen Augen, keilförmiger Kopf



Charakter:
  • selbstbewusst, sozial, verspielt, intelligent, lebhaft, sprungstark, temperamentvoll,ohne Aggression, gutmütig, lieb, treu und neugierig
  • möchte gerne bei ihren Menschen sein, hundeähnliches Verhalten
  • reine Wohnungskatze mit kontrolliertem Auslauf im freien
  • 1x2 wöchentliches bürsten, um lose Haare und eventuelles Ungeziefer und Schmutz zu entfernen
  • ideale Haus- und Familienkatze, bei längerm alleine sein ist eine zweit Katze zu empfehlen


Die Türkisch Angora kann in der Wohnung gehalten werden, jedoch benötigt sie täglich ausreichend Beschäftigung und eine vielfältige, katzenfreundliche Umgebung. Ein Balkon, der Katzen schützt, kann in diesem Bereich eine attraktive Alternative zum Garten sein. An den Wänden sollten Bretter in verschiedenen Höhen angebracht werden, die zum Klettern und Springen anregen und die Türkisch Angora kann die Aussicht genießen. Die sehr sozial veranlagte Katze braucht unbedingt zu Hause eine Gesellschaft. Personen, die häufig viele Stunden im Büro verbringen, sollten daher von Anfang an eine zweite Katze besitzen. 

Futter:

Die Türkisch Angora benötigt Futter mit einem hohem tierischen Proteingehalt. Man kann sowohl Trockenfutter als auch Nassfutter geben. Neben der passenden Menge ist auch die Qualität des Futters von Bedeutung. Billige Produkte enthalten häufig Zusatzstoffe wie Zucker oder Getreidezusätze, die für viele Katzen ungesund sind.



Bitte nur von einem erfahrenen Züchter.

Ein verantwortungsvoller Züchter kann dir die Papiere der Elterntiere sowie die tierärztlichen Untersuchungsunterlagen vorlegen. Er verbirgt nichts und zeigt dir auch die Eltern der Kätzchen. Achte darauf, dass die Tiere in einer hygienischen und katzengerechten Umgebung untergebracht sind.

Außerdem gibt er dem Kätzchen zwölf Wochen Zeit, um alles von seiner Mutter und den Geschwistern zu lernen, was Katzen brauchen. Dann sind die Katzenkinder bereit für ihre neuen Familie

Vorsicht beim Online-Shopping.

Angoras werden gelegentlich auch auf verschiedenen Online-Anzeigenportalen verkauft. Tierschützer warnen jedoch vor solchen Angeboten. Da die Tiere häufig unter fragwürdigen Bedingungen „reproduziert“ und gehalten werden.

Vielleicht mal Tierheim.

Vielleicht findest du auch ein Tierheim in deiner Nähe. Es ist nicht ungewöhnlich, dass auch Rassekatzen in den Tierschutz genommen werden. Katzen werden in Tierheimen normalerweise gegen eine niedrige Schutzgebühr abgegeben.

Fazit:

Wenn du dir diese Hübsche ins Haus holst, solltest du bereit sein ihren Ansprüchen gerecht zu werden..Du solltest sie nicht allein wegen ihres Aussehens anschaffen, du musst dich auch um sie kümmern. Sie ist Menschenbezogen und braucht Gesellschaft, damit sie ein erfülltes Katzenleben hat. 

Ich wünsche dir viel Spaß, mit deinem neuen Familienmitglied.


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Mittwoch, 14. Juni 2023

Goldschakal in Deutschland

 

Foto: Golden jackal


Deutschland hat ein neues Raubtier. Der Goldschakal breitet sich immer weiter in Deutschland aus. Inzwischen gibt es bestätigte Würfe im Norden und Süden des Landes. Dieses faszinierende Tier ist größer als ein Fuchs, aber kleiner als ein Wolf. Mit seinem rötlich-grauen Fell und der weißlichen Schnauze kann er auf den ersten Blick mit seinen Verwandten verwechselt werden.


Merkmale:

Art: Goldschakal

Population in Deutschland: Unbekannt

  • Familie: Hunde 
  • Länge: 83 cm (Erwachsener)
  • Gewicht: 10 kg (Weibchen) und 11 kg (Männchen); es gibt auch Exemplare bis 15 kg
  • Durchschnittliche Lebenserwartung: 8-9 Jahre
  • Tragzeit: 61 Tage 

Der Goldschakal ist in Europa, Asien und Afrika zu finden und hat sich in den letzten Jahren auch in manchen Teilen Deutschlands (Niedersachen und Baden-Württemberg) angesiedelt.


Nahrung:

Er ist ein Allesfresser und ernährt sich von:

  • Beeren
  • Früchten
  • Insekten
  • kleinen Säugetieren 
  • Aas


Seine Anpassungsfähigkeit hat ihm geholfen, in verschiedenen Lebensräumen zu überleben - von Wüsten bis hin zu Wäldern.


Obwohl der Goldschakal oft als Einzelgänger unterwegs ist, leben sie manchmal auch in Paaren oder kleinen Gruppen. Sie sind sehr soziale Tiere und kommunizieren miteinander durch verschiedene Laute wie Bellen, Knurren oder Heulen.








Dienstag, 13. Juni 2023

Warum Stöckchen spielen für deinen Hund lebensgefährlich sein kann



So niedlich es auch aussieht, wenn unsere Vierbeiner mit einem Stückchen im Maul durch den Wald laufen, darauf herumkaut oder hinter ihm herjagen, sollten wir lernen das zu unterbinden und uns eine gleichwertige Alternative überlegen.

Denn Stöcke bergen eine große Verletzungsgefahr und nicht nur das, sie haben leider den einen oder anderen Fellfreund sogar das Leben gekostet.


Mögliche Verletzungen:


Durch das Höhe-Tempo, das der Stock beim Wurf und er Hund im Lauf hat, können schwere bis hin zu tödlichen Verletzungen entstehen.

  • Verletzungen der Zunge
  • Wunden in der Maulhöhle
  • Verletzungen des Gaumens
  • Zahnverletzungen
  • Verletzungen der Rachenmandeln
  • Durchbohrt von Körperteilen
  • Fremdkörper führen zu ernsthaften Entzündungen
  • Verletzungen wichtiger Arterien können zum Verbluten des Hundes führen
  • Verletzungen von Speise- oder Luftröhre

Wichtig: Bei einem Stöckchen-Unfall sollte Ihr immer sofort ein Tierarzt aufgesucht werden. Denn euer Vierbeiner sollte gründliche auf Holzsplitter oder tiefe Verletzungen untersucht werden. Damit keine, eitrige Wundinfektionen, oder sogar Blutvergiftung auftreten.

Alternativen zum Stückchen:

Wenn dein Hund einen hohen apportierdrang hat oder einfach sehr verspielt ist, ist es wichtig Alternativen zum Stöckchen zu finden. Hier ein paar Beispiele. 


  • Dicke Taue aus Baumwolle
  • Dummies
  • Frisbee-Scheiben für Hunde
  •  Gummi-Stöcker



Montag, 12. Juni 2023

Der Appenzeller Sennenhund im Portrait

 


Appenzeller Sennenhunde kommunizieren gut mit anderen Hunden und Menschen. Sie wollen einen festen Platz in der Familie und sind freundliche, treue und anhängliche Begleiter. Diese Rasse lässt sich einfach erziehen, da er aufmerksam die Gestik und Mimik seiner Bezugsperson beobachtet und lernfreudig ist. Trotzdem ist eine ständige Erziehung, ähnlich wie bei jeder Art von Hunden, notwendig. Die Alpenzeller kündigen durch lautstarkes Bellen stets Besucher und ungewöhnliche Aktivitäten in seiner Umgebung an und beobachten misstrauisch alles und jeden der fremd ist. Die für einen Hund seiner Größe außergewöhnlich helle Stimme ist charakteristisch.

Die Sennenhunde aus Appenzell sind vital, aktiv und manchmal ungeschickt. Besonders bei Welpen und Junghunden zeigen sprungstarke Hunde eine starke körperliche Aktivität, was sie manchmal etwas unempfindlich machen.


Merkmale: 

Herkunft: Schweiz

Fellfarbe: Schwarz oder Havannabraun mit weiß oder braun-rote Abzeichen

  • Größe: Hündinnen: 50-54 cm, Rüden: 52-56 cm
  • Gewicht: 22-32 kg
  • Durchschnittliche Lebenserwartung:12-14 Jahre
  • Fell: Deckhaar: dicht und glänzend, Unterwolle: dicht
  • Pflegeaufwand: mittel
  • Bewegungsbedarf: hoch

Charakter:
  • Selbstbewusst, Lebendig, Energiegeladen, Furchtlos, Zuverlässig, Robustheit, Agilität, Anpassungsfähigkeit, Intelligenz, Temperament, Furchtlosigkeit, Wachsamkeit, Gehorsamkeit, gutes Einfühlungsvermögen, Lernfähigkeit, Arbeitsfreudigkeit, Neigung zur Eifersucht
  • Hüte-, Lawinen-. Sanitäts-. Schutzhund
  • Familienhund, Kinderfreundlich, kein Anfängerhund
  • Fremden gegenüber leicht misstrauisch und entwickelt gegenüber ihm anvertrauten Menschen oder Tieren einen ausgeprägten Beschützerinstinkt.

Der Appenzeller hat eine schnelle Auffassungsgabe und ist einfach zu erziehen. Es ist nicht immer notwendig, einen Erfolg mit einer Belohnung zu belohnen. Der Appenzeller freut sich über ein kräftiges Lob. Trotzdem ist eine regelmäßige Wiederholung der Übungen nützlich.Es ist wichtig, dass die Erziehung stets dem Alter des Hundes angepasst wird. Hunde benötigen im Welpenalter viele Ruhephasen, die ihrem Wachstum und ihrer Entwicklung helfen. Um den jungen Hund zu beruhigen, kannst du dich zu ihm auf den Boden legen, um ihn zu beruhigen und die Bindung zu kräftigen.

Die Übungsmethoden sollen sanft, geduldig und konsequent sein. Druck oder gar körperliche Züchtigung führen schnell zu Mißerfolgen. Schlussendlich kann der Hund aggressiv reagieren. Besonders leicht gelingt ihm die Zusammenarbeit mit der ihm vertrauten Person.

Der Aufbau eines intensiven Vertrauensverhältnisses ist daher stets der erste Schritt zur Erziehung. Durch leises und freundliches Reden mit dem Hund gewöhnt er sich an die Stimmen seiner Menschen und durch körperliche Nähe an ihren Geruch. Mit sanfter und freundlicher Konsequenz unterstützt du den Lernerfolg des Hundes.

Der Alpenzeller Bellt gerne um sich mitzuteilen, zu den ersten Trainingseinheiten gehört ein Befehl, der die lautstarke Ankündigung von Besuchern, Lieferanten oder Postzustellern unterbindet. Bevor die Tür geöffnet wird, sollte der Hund lernen, sich zu setzten. Ein sanfter Druck mit dem Unterarm auf die Hinterläufe kann dazu beitragen. Der Sitzreflex des Hundes wird durch die Berührung ausgelöst. Der Hund erfährt durch das Signal „ Bleib ", dass er sitzen bleiben muss.

Es ist auch notwendig, die Tendenz zu unangemessen Interaktionen mit anderen Hunden zu verbessern. Sofern der andere Hundebesitzer zustimmt, kann der Hund, wenn er an der Leine einem anderen Tier begegnet, kurz schnüffeln. Es ist ratsam, dass der Hund nicht stehenbleibt und stattdessen weitergeht. Es gilt insbesondere, wenn man Passanten ohne Hund trifft. Appenzeller Sennenhunde zeigen sich in der Regel misstrauisch Fremden und Kindern gegenüber. Es ist von Vorteil, bereits im Welpenalter regelmäßige Beziehungen zu anderen Personen aufzubauen. Dies umfasst das Erlernen von Signalen, um dem Hund zu helfen, sich von einer zu intensiven Interaktion oder Abwehr abzugewöhnen. Früh wird es für den Hund selbstverständlich, mit Menschen umzugehen. Für den Erziehungserfolg und ein ausgeglichenes Zusammenleben ist eine altersgerechte Auslastung des Appenzellers wichtig. Das agile und arbeitsfreudige Tier benötigt viel Bewegung und Beschäftigung. Hundesportarten wie Agility, Fährtentraining, Dogdancing, Mantrailing, Treibball und Apportierspiele sind ideal dafür. Wenn diese Grundbedürfnisse des sportlichen Sennenhundes nicht erfüllt werden, können seine rassebedingten Vorteile verringert werden. Der Appenzeller wird schnell unausgeglichen und unzufrieden, wenn er sich langweilt.

Welpen lernen in einer Hundeschule besonders gut mit unbekannten Situationen umgehen. Sie können hier häufig mit anderen Hunden ihrer Altersgruppe interagieren, was normalerweise zu Hause nicht möglich ist.


Haltung:

Die Haltung der Appenzeller Sennenhunde findet sich an deren Herkunft. Am wohlsten fühlt er sich in einem Haus mit Garten in ländlicher Umgebung. Die Großstadt mit vielen Menschen ist für diese Hunderasse nicht geeignet. Wer den Hund in einer Etagenwohnung halten möchte, muss täglich mit ihm lange Spaziergänge in Wald und Feld unternehmen. Zusätzlich ist eine Beschäftigung mit Hundesport sinnvoll. Appenzeller Sennenhunde sind die richtige Wahl für aktive und sportliche Menschen. Bei einer sensiblen Erziehung und ausreichenden Anforderungen an den Hund eignet sich dieser auch für Anfänger.


Fazit:

Als lebhafter und agiler Hund passt der Appenzeller zu sportlichen und aktiven Menschen. Sein Bewegungs- und Lernprogramm führt er gerne mit seinem Bezugsmenschen durch. Der Appenzeller ist ein Familienhund und achtet auf alle Mitglieder seiner Familie. Er ist gerne mit seinen Menschen zusammen, aber aufgrund seiner Größe und seines Gewichts kein Schoßhund. Diese Hunderasse braucht viel Auslauf min.1-2 Std pro Tag am Stück und einen entsprechend seiner Größe viel Platz.

Bist du also bereit, deine Wohnung/Haus mit einen Alpenzeller Sennenhund zu teilen, bekommst du bei guter Erziehung einen anhänglichen und treuen Freund der seine Familie beschützt.



Bitte denkt immer daran, Tiere sind kein Wegwerfartikel!

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Freitag, 9. Juni 2023

Zauberhafte Gouldamadine

 


Gouldamadinen sind wunderschöne Finken, die den Norden Australiens besiedeln, insbesondere die Savannen mit dichten Gräsern und Eukalyptusbäumen sowie die Küstengebiete. Es gibt viele von ihnen, die in großen Gruppen zusammenleben und sehr gesellig und fröhlich sind. Die Prachtfinken wechseln je nach Brutzeit von feuchten Küstengebieten zu trockenen Savannengebieten. Sie bevorzugen die Savanne, um ihre Eier auszubrüten. Vorwiegend in den Höhlen von Eukalyptusbäumen schaffen sie ihr Nest. Die Jungtiere schlüpfen nach 14 Tagen, nachdem beide Elterntiere die Eier bebrüten. Ganze Schwärme von Gouldamadinen ziehen an die nördliche Küste Australiens, wenn die Wasserlöcher in den Savannen durch die Trockenheit schließen und die Nahrung knapp wird.



Merkmale:

Herkunft: Australien

Farben: Es gibt 3 Farbschläge: schwarzköpfige, rot- und gelbköpfige Gouldamadinen und                      durch Züchtungen zusätzlich Mutationen wie die blaue Gouldamadine

  • Größe: ca. 11-15 cm
  • Gewicht bis max. 60 Gramm.
  • Lebenserwartung: 7-10 Jahre
  • Haltung: niemals Einzelhaltung, Gruppenhaltung
  • Charakter: anfangs scheu, später neugierig, tagaktiv
  • Vergesellschaftung: nein da territorial, bleiben am liebsten unter sich
  • Käfig: Innenvoliere; genug Platz zum Fliegen, Sonnen- und Wasserbäder
  • (Mindestmaße für drei Paare: 100 x 100 x 131 cm / wenn Freigehege dann plus Schutzraum in Außenvoliere), jedoch nicht zum Außenüberwintern geeignet mind. 20°+
  • Schwierigkeitsgrad: einfach
  • Lautstärke: Zimmerlautstärke
  • zählt zu den gefährdeten Vogelarten, nur beim Züchter zu bekommen.

Lieblingsfutter:

Futtermischungen aus Sämereien und Hirse, täglich Gräser und Grünfutter wie zum Beispiel Löwenzahn oder frische Wildkräuter (im Winter Vogelmiere), Gurke, Apfel, Birne, 1-mal wöchentlich Vitamine, 1-mal wöchentlich Eiweiß: in Form von Insekten, Keimfutter oder ein gekochtes Ei, 1 flache Schale Magengrit und eine Sepiaschale für die Mineralienzufuhr, Kalksteine zum Aufhängen am Gitter, tägliches frisches, sauberes Wasser

Haltung:

Wenn du die wunderschönen Ziervögel als Haustiere bei dir haben möchtest, solltest du diese Dinge beachten: Sie brauchen etwa 14 Stunden Licht pro Tag, alternativ kannst du mit UVA- und UVB-Lampen und Dämmerungsphase in der dunklen Jahreszeit arbeiten. Die Temperatur liegt zwischen mindestens 20 und 45 ° C. und 60 % bis 90 % Luftfeuchtigkeit, hier kannst du mit einem Luftbefeuchter dein Ziel erreichen. Ausgiebige Flüge über mehrere Stunden am Tag sollten gewährleistet sein. Es ist wichtig, deine neuen Mitbewohner vor Temperaturschwankungen und Zugluft zu schützen. Anstelle eines Käfigs sollten Gouldamadinen in großen Volieren gehalten werden, um ausreichend Tageslicht und Freiflug zu gewährleisten.
Die Größe der Voliere sollte mindestens 1 m × 1 m × 2 m sein, am besten, wenn du kannst noch größer und höher. Die Voliere sollten nie von allen Seiten einsehbar sein, daher sollte eine Seite geschlossen sein. Solltest du eine Außenvoliere haben müssen die Goudamadinen im Winter in warme Räume umziehen, draußen würden sie erfrieren. Der Boden sollte aus Sand, Kieselsteinen und Naturprodukten wie Buchenholzgranulat bestehen. In der Voliere können verschiedene Äste und Zweige in verschiedenen Höhen und Stärken zum Sitzen angebracht werden. Zweige, die von Blättern, Reisigbündeln und/oder Stroh umgeben sind, bieten Verstecke und laden zur Beschäftigung ein. Einmal pro Woche sollte ein Wasserbad im Badehaus oder in einer großen flachen Schale angeboten werden. Auch ein Sandbad in einer großen Schale gefüllt mit Sand, lieben die Vögel, während ein Wetzstein, für den Schnabel verwendet werden sollte. Körbchen oben in der Voliere bieten Schlafplätze.


Um Krankheiten zu vermeiden, solltest du deinen Vögeln jeden Tag frisches Futter und Wasser geben und alte Futterreste entfernen. Die Behälter für Futter und Bäder sollten täglich gereinigt werden, während die Voliere 1-2-mal pro Woche gereinigt werden solltest du mehrere Vögel ab 4 Pärchen, dann auch öfter. Aufpassen, dass die Trink- und Futternäpfe nicht unter den Sitzstangen stehen, um Verschmutzung durch Kot zu verhindern.

Fazit:

Solltest du dich für diese buntgefiederten Vögel interessieren, gibt es einige Hobbyzüchter in den Netzwerken. Einfach mal schauen. Bereite ihnen ein ansprechendes Zuhause und sie werden dich mit Ihrem Gezwitscher erfreuen.

Bitte denkt immer daran, Tiere sind kein Wegwerfartikel!

„Wenn man sich für ein Tier entscheidet, heißt das bis zum letzten Atemzug und nicht bis zum nächsten Urlaub."